Wenn das Baby krabbeln kann

muss Mama noch einen Schritt schneller werden!

Wenn das Baby Glück hat, findet es die Kuchenkrümel vom großen Bruder vor der Mama und wird erst durch glückliches Schmatzen dabei erwischt.

Wenn das Baby Pech hat, krabbelt es unter den Tisch, zieht sich hoch und haut sich den Kopf ein.

Wenn Mama Pech hat, hat der Große den Toilettendeckel nicht geschlossen und das Baby steht davor und spielt mit einer Hand in der Toilette.

Wenn beide nicht nachdenken, lässt Mama kurz den (laufenden) Staubsaugerrüssel auf dem Boden liegen, um die Fußmatte auf der Terasse auszuschütteln. Das Baby greift sofort verzückt zu und wird im Gesicht angesaugt. Glücklicherweise ist nichts passiert, wir haben beide sehr gelacht.

Mannomann. Abends bin ich manchmal ganz schön fertig 😉

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Bewegte Zeiten

BildMeilensteine brachen am Wochenende über uns herein. Der Mini erobert die Welt. Nachdem er nun wochenlang durch die Wohnung gerobbt gebreakdanced ist, hat er nun seine ersten halben Meter gekrabbelt und erkundet jetzt auch die höher liegenden Regionen in seiner Umgebung. Und nicht nur das: Er untersucht auch gleich die zweite Etage! Er fängt an, sich überall hochzuziehen und beginnt zu stehen. ICH finde ja, er sollte erstmal sitzen lernen. Dann ist die Fälligkeit auch nicht so groß. Schließlich bekomme ich jedesmal einen herzkasper, wenn er plötzlich an der Couch oder an der spielgarage steht.

Aber auch der Grosse hat etwas wunderbares erreicht. Als ich ihm abends den Schlafanzug und seine Nachtwindel anziehen wollte, sagte er: „ich brauche keine Pampers mehr, Mama!“ Also hat er ohne Windel geschlafen. Mittlerweile 3 Nächte am Stück. Ohne Unfall. Er hatte schon mal eine zeit lang ohne Windel geschlafen, aber nach 2 Unfällen wollte er nicht mehr. Wir haben das akzeptiert und auch nicht mehr weiter drüber gesprochen. Nun bin ich unglaublich stolz und froh, dass die Initiative von ihm ausging.

Meine großen Jungs. Ich bin so stolz. So dankbar. So wehmütig. Kleine Leute werden groß. Riesengroß.

Meilenstein

Der Mini robbt. Oder schlängelt. Oder rutscht. Er hat seine ganz eigene Art der Fortbewegung gefunden. Ich habe es so noch nie gesehen und kann mich nicht daran satt sehen. Es sieht es bißchen so aus, als wäre er beim Breakdance.

Ich freue mich riesig für den Mini. Nachdem er tagelang nur rückwärts rutschen konnte und sich dabei immer ins Abseits gespielt hat, ist er nun verständlicherweise viel besser drauf. Ganz im Gegenteil zu seinem großen Bruder. Der hat gestern seine Autokiste umgekippt und ist dann mal kurz ins Bad verschwunden. Als er zurück kam, lag der Mini in mitten seiner Autos und machte Schwimmbewegungen und quiekte vor Freude. Verwunderung und Ärger im Gesicht des Großen! Er hat sich schnell neben den Mini gesetzt und ihm jedes Auto sofort aus der Hand gerissen. „Das ist meins. Das auch. Das brauche ich. Maaaaamaaaa, der Mini nimmt das in den Mund!“. Ich habe mich zunächst mal vornehm zurück gehalten. Später habe ich mit dem Großen ein paar Autos aussortiert und damit eine kleine Autokiste für den Mini bestückt. Aber ob ihn das aufhalten kann?

Ich bin gespannt, welchen Weg die Beiden einschlagen.