Wenn das Baby krabbeln kann

muss Mama noch einen Schritt schneller werden!

Wenn das Baby Glück hat, findet es die Kuchenkrümel vom großen Bruder vor der Mama und wird erst durch glückliches Schmatzen dabei erwischt.

Wenn das Baby Pech hat, krabbelt es unter den Tisch, zieht sich hoch und haut sich den Kopf ein.

Wenn Mama Pech hat, hat der Große den Toilettendeckel nicht geschlossen und das Baby steht davor und spielt mit einer Hand in der Toilette.

Wenn beide nicht nachdenken, lässt Mama kurz den (laufenden) Staubsaugerrüssel auf dem Boden liegen, um die Fußmatte auf der Terasse auszuschütteln. Das Baby greift sofort verzückt zu und wird im Gesicht angesaugt. Glücklicherweise ist nichts passiert, wir haben beide sehr gelacht.

Mannomann. Abends bin ich manchmal ganz schön fertig 😉

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Mir graust es vor Wochenenden

Seit unser Mini da  ist, kann ich Wochenenden nicht mehr ausstehen. Ich nehme an, das ändert sich, wenn er 1. älter ist und ich 2. wieder arbeiten gehe. Aber im Moment… Wochenenden gehen gar nicht.

Eigentlich sollte das Wochenende ja ein tolle Zeit sein. Man kann ausschlafen, vielleicht ganz langsam in den Tag starten, der Papa ist, wir können Oma besuchen und tolle Ausflüge machen. So die Theorie. In der Praxis sieht das bei uns ganz anders aus. Es fängt damit an, dass der Mini ausgerechnet am Wochenende um 6.30 Uhr ausgesachlafen ist. Sonst schläft er bis 8 Uhr. Wenn der Große morgens nicht gleich ein bißchen angetrieben wird (Zähne putzen, waschen, anziehen), hat er nach 9 Uhr keine Lust mehr dazu. Spätestens nachmittags bekommen 3 von 4 Familienmitgliedern einen Lagerkoller. Und das, obwohl wir vormittags je nach Wetter schon eine Runde spazieren gehen oder  einkaufen fahren oder ähnliches. Aber es ist halt nicht dasselbe wie mit 50 anderen Kindern im Kindergarten zu toben. Unsere Ausflüge sind auf wenige Stunden beschränkt, weil der Mini ein richtiges Sensibelchen ist. Er schläft einfach am liebsten und vor allem am besten in seinem eigenen Bett. Im Tragetuch schläft er gar nicht, im Kinderwagen wird er wach, sobald wir stehen bleiben. Und ein müdes Baby geht gar nicht! Außerdem kommt dazu, dass der Mini Menschenansammlungen ( ich spreche von 6 und mehr Personen!) und Trubel hasst; das kann ich sogar gut verstehen. Und dann die Sonntage… puh… was machen wir denn heute wieder? Der Mini möchte gerne seine Ruhe haben, der Große braucht Action. Ganz anstrengend wird es, wenn wir die Großeltern im Rheinland besuchen. Obwohl wir uns wirklich alle freuen,sie zu sehen, ist es einfach anstrengend. Das fängt beim packen an und endet wieder beim Schlafproblem des Mini. Von unserem Großen kennen wir das alles gar nicht. Den haben wir von Geburt an überall mit hingenommen: Zu Freunden, in den Biergarten, zum Grillen am See. Er hat einfach im Kinderwagen neben uns geschlafen oder die Welt entdeckt. Der Mini braucht neben seinem geliebten Bett auch einen geregelten Tagesablauf. Er kommt mit in den Kindergarten, hat feste Essenzeiten und jetzt auch fast feste Schlafzeiten, das hat er uns direkt nach der Entbindung deutlich klar gemacht. Schön ist, dass nun auch der Große feste Zeiten hat, automatisch angepasst an den Mini. Eigentlich fahren wir damit richtig gut! Nur eben nicht am Wochenende. dann bricht hier das Chaos aus.