Am Ende meiner Kräfte

Ruhig war es hierin letzter Zeit. Sehr ruhig. Nachdem wir wochenlang Viren-Ping-Pong gespielt haben, hatte es nun mich errwischt.Und zwar so richtig. Noch nie in meinem Leben war ich so krank wie in der letzten Woche.

Es begann mit Schüttelfrost und Gliederschmerzen. Da ich aber immer nur leicht erhöhte Temperatur hatte und sonst keine weiteren Symptome, war ich sicher, dass es schnell vergehen würde. AAber es wurde nicht besser. Es wurde schlechter. Passend am Karfreitag stieg meine Temperatur auf 39°C. Dann kam der Husten. 24 Stunden am Stück habe ich gehustet. Ich konnte nicht sprechen, kaum essen aber vor allem: nicht schlafen! Völlig verzweifelt bin ich nachts ins Krankenhaus gefahren. Aber die hätten mich nur stätionär aufnehmen können. Das ging in meinen Augen gar nicht und so stand ich amnächsten Morgen um Punkt 8 Uhr vor der Notfallpraxis. Geholfen haben die mir dort nicht. Virusinfekt. Abwarten und Tee trinken?! Es war der Horror. Gestern war ich endlich abends zum ersten Mal fieberfrei. Ich habe noch Husten, der mich nachts häufig aufweckt und nicht wiedereinschlafen lässt, aber sonst geht es wieder. Ich fühle mich wie durch den Fleischwolf gedreht und habe tierischen Muskelkater im Bauch. Aber es geht bergauf. Endlich.

Ich muss wohl nicht erwähnen, dass derMann natürlich gleichzeitig auch krank war? Allerdings mit „Rücken“ und mir gar nicht helfen konnte. Keine Chance, den Mini in aus dem Laufstall zu bugsieren. *grmbl*

Und ich muss wohl auch nicht erwähnen,dass wir ohne Oma und Opa völlig aufgeschmissen gewesen wären? Die Beiden haben sich nämlich 2 ganze Tage ganz wunderbar und aufopfernd um unsere beiden Kinder gekümmert, wärend wir bewegungsunfähig auf der couch lagen. Außerdem hat der MIni eine Nacht bei Oma geschlafen und alles haben das ganz ausgezeichnet gemeistert.

Ich bin froh und dankbar, so tolle Eltern und Kinder zu haben!

 

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2 Kommentare zu “Am Ende meiner Kräfte

  1. Ach, das klingt aber schlimm! Wie schön, dass es jetzt aufwärts geht! Und wie schön, dass Opa und Oma helfen konnten, ohne die ist man wirklich aufgeschmissen, wenn beide Eltern krank sind. Wann gibt es eigentlich keinen Opa-und-Oma-Tag?
    Schöne Grüße aus Holland,
    Kristine

    • Liebe kristine,
      Du hast völlig recht, es muss dringend ein Oma-und-Opa-Tag angeschafft werden. Ich werde mal drüber nachdenken, ob wir sowas nicht wenigstens familienintern einführen können!
      Liebe Grüße in die Niederlande!

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